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Luzia Schaffer

+ 14. Jänner 2026

Luzia Schaffer

+ 14.Jänner 2026

Luzia Schaffer

+ 14. Jänner 2026

Luzia Schaffer

+ 14. Jänner 2026

Luzia Schaffer

+ 14. Jänner 2026

Luzia Schaffer

+ 14. Jänner 2026

Manuela Dona

Luzia Schaffer 

+ 14. Jänner 2026

»Und allem Weh zum Trotze, bleib ich verliebt in die verrückte Welt.«

Luzia Schaffer verstarb am 14. Jänner 2026, nach kurzer schwerer Krankheit. Ihr künstlerischer Nachlass wird von ihrer Tochter Judith verwaltet.

Sie lebte und arbeitete in Wien als freischaffende Künstlerin. Ab 2018 war sie Kunsttherapeutin und Kreativtrainerin.

Als Autodidaktin experimentierte sie bei der Entstehung ihrer gegenständlichen und abstrakten Werke mit verschiedensten Materialien und Techniken.

Die Inspiration für ihre Kunst fand die aufmerksame Beobachterin überall – in Strukturen, Farben und Formen der Natur, in alten Industriegebäuden oder bei Menschen. Zum Einsatz kommen – dem Flow folgend – mannigfaltige Werkstoffe von Ölfarben über Blattgold bis hin zu Sprays. Dieses Experimentieren stellte für sie auch im figurativen Bereich ein wesentliches Kriterium im künstlerischen Schaffensprozess dar. So entstanden eindrucksvolle und vielschichtige Arbeiten, die ein breites Spektrum an Interpretationen zulassen.  

Ihre Phantasie  und ihre Ideen waren ihr Antrieb, um bei den Menschen, die ihre Werke betrachten, Emotionen auszulösen.

Mixed Media Art auf Papier und Leinwand

Der Kunst ihre Freiheit

Das Credo der Wiener Secession »Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit« von Ludwig Hevesi, verbindet sich für mich mit dem Gedanken an das schöpferische Werk meiner Mama Luzia Schaffer.

Immer war sie Künstlerin; immer hat sie gemalt, skizziert, entworfen, genäht, kreiert. Ein unbändigbarer Impuls zu schaffen, brachte mannigfaltige Werke aus allerlei Material, von Leinwand, über Papier, bis hin zu Leder, Glas, Filz und Ton hervor. 

Kombiniert mit der Gabe überall etwas »Sehenswertes« zu erkennen und in Inspiration umzumünzen, gelingt es Luzia Schaffer verschiedenste Genres zu erobern.

Denn »Wer malen will, muss die feuchten Flecken an der Wand betrachten«, meinte der große Leonardo da Vinci.

Schon als Kind habe ich mit ihr Formen, Gestalten, Gesichter und auch die Dinos in den Wolken und überall sonst entdeckt. 

Mich beeindruckt die Vielfältigkeit ihres Werkes, der Mut alles einmal auszuprobieren und es dann auch zu meistern – bis auf Schweißen…manche Dinge muss man auch wirklich nicht können.

Die Kraft im »Urknall«, die Leichtigkeit gepaart mit Energie in der springenden »Freude«, die drehenden Wirbel der »Freiheit«, die mahlenden Mühlen der »Industrie«, neben den verschlungenen, güldenen Wegen des »Gustavs« – ein Werk, um einzutauchen und sich zu trauen – zu sehen – zu fühlen – zu geben und zu nehmen.

Der Kunstband »art*envielfalt« bringt nun das Werk dreier Künstler*innen zusammen, denen eins gemein ist – die Freude am Erschaffen.

Sohin bleibt der Wunsch, dass diese Freude auch die Betrachtenden erfasst.  

Mag.a Judith Schaffer